Mit „Oma, du wohnst jetzt im Himmel“ widmet Monsano Miracolo der verstorbenen Großmutter des Komponisten Mirco Clapier eine sehr persönliche Hommage. Der Song erzählt nicht mit großen Gesten vom Verlust, sondern durch jene kleinen Erinnerungen, die ein Leben lang bleiben: der Duft von Kaffee am Morgen, der Weg zum Bäcker, gemeinsam gemalte Bilder, Blumen von der Wiese, Geschichten, das Einmaleins und Schlager im Fernsehen.Die Großmutter wird dabei zum Sinnbild für Geborgenheit, Geduld und bedingungslose Liebe. Besonders der Refrain verbindet Trauer mit Trost: Sie ist nicht mehr da, doch ihre Stimme, ihre Liebe und all das, was sie ihrem Enkel mitgegeben hat, leben weiter.
Zwei Zeiten, eine gemeinsame Erinnerung
Diese Idee bildet auch das Herzstück des Musikvideos „Oma, du wohnst jetzt im Himmel“. Die Geschichte bewegt sich zwischen der Kindheit und der Gegenwart. Warme Rückblenden zeigen den kleinen Jungen mit Oma Elfi, während der erwachsene Monsano Miracolo an Orte zurückkehrt, die mit ihr verbunden sind: einen Wildblumen- und Rosengarten, einen alten Holzzaun, ein Dorf und eine Pferdewiese.Visuell entsteht eine cineastische Welt mit nostalgischer 16-mm-Anmutung, warmem Golden-Hour-Licht und einer Farbwelt aus Honig, Bernstein, Altrosa, Creme und verblasstem Blau.
Eine Tanzstunde wird zum emotionalen roten Faden
Eine besondere Bedeutung bekommt eine Erinnerung aus dem Wohnzimmer: Oma nimmt die Hände des kleinen Jungen und bringt ihm einfache Tanzschritte bei.Jahrzehnte später greift der erwachsene Monsano genau diese Bewegungen wieder auf. In den Refrains entwickeln sich die einfachen Kindheitsschritte zu einer großen Choreografie. Der kleine Junge beginnt damit einen Tanz mit seiner Oma, den der Erwachsene später vollendet.Auch ein gemeinsames Frühstück wird Teil der Rückblenden. Oma klopft einen Rhythmus auf den Tisch, beide lachen. Das Video erinnert damit bewusst nicht nur an ihren Tod, sondern vor allem an ihr Leben.
Ein Finale ohne klassische Trauerbilder
Der emotionale Höhepunkt führt auf eine Pferdewiese im goldenen Abendlicht. Dort erinnert sich Monsano an einen schwierigeren Tanzschritt, den ihm seine Oma einst beigebracht hat.Im letzten Refrain fügt sich schließlich alles zusammen: Garten, Dorf, Zaun und Pferdewiese werden miteinander verbunden und aus allen zuvor gezeigten Bewegungen entsteht der vollständige Tanz.Zum Schluss kehrt Monsano in das Wohnzimmer seiner Kindheit zurück. Diesmal steht der Erwachsene dort – und der Platz seiner Oma bleibt leer. Er beendet allein den Tanz, den sie einst gemeinsam begonnen haben.
Das Musikvideo verzichtet bewusst auf Grabsteine, schwarze Trauerkleidung und künstlich inszenierte Tränen. Stattdessen erzählt es von dem, was nach einem Abschied bleibt. Die Premiere ist am 11. August 2026 um 20:00 Uhr auf YouTube.„Oma, du wohnst jetzt im Himmel“ ist damit nicht nur ein Lied über Verlust, sondern über eine Liebe, die einen Menschen für sein ganzes Leben prägt. Der Titel ist auf dem neuen Album „Das nennt man Liebe“ und auf allen Download- und Streamingportalen erhältlich.

Das nennt man Liebe
Zum Release & zu den HörprobenMusik. Gefühl. Miracolo.
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